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Kunsterleben als Ressource - Rezeptive Kunsttherapie

In dieser Fortbildung werden verschiedene Methoden der rezeptiven Kunsttherapie vermittelt und selbst erfahren. Wir erforschen gemeinsam wie mit Bildvorlagen kunsttherapeutisch in der Gruppe wie in Einzelbegleitung gearbeitet werden kann. Die rezeptive Kunsttherapie beinhaltet zum einen die reine Bildbetrachtung, zum anderen wird bestehendes Bildmaterial verwendet um über Collagenarbeit und über das experimentelle Malen in einen kunsttherapeutischen Prozess zu gehen. Diese Methoden wirken demnach durch einen indirekten Gestaltungsprozess. Das besondere dieser Methodik ist das durch Bildvorlagen von Künstlern und Künstlerinnen eigene innere Bilder angeregt und zugänglich werden. Auf die Fremdbilder wird eigenes Erleben projiziert, kreativ erforscht und verwandelt.

 

Neben Methoden der rezeptiven Kunsttherapie, lernen Sie ebenfalls den Einsatz von Bildkarten, Imaginationen, Texten sowie Naturmaterialien kennen. Anhand von Bildbeispielen aus der Praxis wird diese Methode vorgestellt und im Anschluss werden im kollegialen Austausch die Anwendungsmöglichkeiten im eigenen Arbeitsfeld besprochen.

Darum wird es gehen:
  • Filmbeitrag: „Kunsterleben als Ressource in Beratung und Therapie“

  • Theoretische Vorstellung von Methoden der rezeptiven Kunsttherapie

  • kreative Selbsterfahrung mit Bildvorlagen, Gruppenarbeit

  • Seelisch auftanken durch gezielte kreative Aktivierung von Ressourcen

  • Austausch und Verbindung mit KollegInnen aus der Praxis

  • Einführung in Gestaltungstechniken, eigene Gestaltungszeit mit therapeutischer Begleitung

Stärkecollage

Termin:

Ort:

Samstag: 26.11.2022 / Sonntag: 27.11.2022

Atelierraum - Blauer Sand, Trinitatisstraße 9 (Ecke: Peilickestraße), 04318 Leipzig / Anger Crottendorf

Dauer:

Samstag: 10:00 - 17:00 Uhr / Sonntag: 10:00 - 13:00 Uhr

Teilnehmerzahl:

max. 7

 Kosten:

180 Euro inkl. Material

Anmeldung:

Hier geht es zum >> Anmeldeformular

  „Jeder findet in jedem Kunstwerk nur das, was sich in seiner Seele vorbereitet hat. Darin liegen die Kraft und Unerschöpflichkeit von Kunstwerken." ALEXEJ VON JAWLESNKY